Phu Quoc Island – Ein Paradies, nach wie vor

Das Wasser ist türkis und klar. Der Strand ist sauber und nur wenige Leute verbringen ihren Tag auf den Liegestühlen. Jeden Abend kann ich den Sonnenuntergang sehen. So lässt es sich leben – aber nicht zu lange: So gar nichts tun ausser sonnenbaden, schwimmen, lesen, etwas rennen und einkaufen kann ganz schön anstrengend sein. Anstrengende Langeweile :) Wer hat das schon mal gehört?

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3 Antworten zu Phu Quoc Island – Ein Paradies, nach wie vor

  1. Leo schreibt:

    Liebe Isa, wenn du mal wieder Langeweile hast dann prüfe mal den folgenden Artikel des deutschen Fernsehen ARD. Wo sind eigentlich die Agent-Orange-Opfer geblieben. Ist dieses Kampfmittel noch ein Thema in Vietnam?
    ARD:
    Ob tiefgefroren im Supermarkt oder gebraten in der Kantine – der Pangasius erfreut sich großer Beliebtheit. 40.000 Tonnen des Zuchtfisches landeten im vergangenen Jahr allein auf deutschen Tellern.

    Der Exot aus Asien schont die überfischten Meere, heißt es. Doch Umweltschützer schlagen Alarm: Die Pangasius-Produktion sei eine Katastrophe für Tier, Mensch und Umwelt. Was ist dran an den Vorwürfen rund um den beliebten, kostengünstigen Speisefisch? Die Autoren Michael Höft und Christian Jentzsch gehen dieser Frage nach. Sie begleiten die Fischexpertin Catherine Zucco von der Umweltorganisation WWF, dem “World Wide Fund For Nature”, bei ihrer Recherche in deutschen Supermärkten und im Produktionsland Vietnam. 90 Prozent der Pangasius-Filets stammen aus der Sozialistischen Republik Vietnam – aus dem Mekong Delta am südlichen Zipfel des Landes. In der Provinzhauptstadt Long Xuyen liegt das Zentrum der Pangasius- Industrie. Nur mit Hilfe eines Insiders gelingt es den NDR-Autoren, einen Blick hinter die Kulissen der Großindustrie zu werfen. Auf ihrer Recherchereise entdeckt das Team zahlreiche Missstände: vom Einleiten chemisch belasteter Abwässer aus der Fischzucht in den Mekong bis zum Masseneinsatz von Antibiotika. Und immer wieder treffen sie auf Aquakulturen, in denen die Fische auf engstem Raum gehalten und gemästet werden. Das Bild vom Fischkutter auf der Gefrierverpackung mit dem Hinweis auf schnellfließende Gewässer als Produktionsort entpuppt sich als reine Werbefantasie. Die Autoren können auch mit der Legende aufräumen, dass dieser Zuchtfisch geeignet sei, die Überfischung der Meere zu stoppen. Das Gegenteil ist der Fall. Als ein Kutter seinen Fang in einer Fischfabrik abliefert, wird das Team Zeuge, wie unterschiedliche Fischarten aus dem Süd-Chinesischen Meer zu Pangasius-Futter verarbeitet werden. Vor der Schlachtung muss der Pangasius ein wahres Martyrium erleiden. 24 Stunden dauert der quälende Transport zur Fischfabrik. Doch nicht nur für Tier und Umwelt hat die Aquakultur in Vietnam Folgen. In den Fischfabriken werden die Pangasius-Filets häufig mit Phosphaten angereichert, damit das Fleisch Wasser speichert und schwerer wird: Ein umstrittenes Verfahren, das auf der Packung deklariert werden muss. Der Kunde erhält nicht nur eine Mogelpackung, was das Gewicht belangt, zu viele Phosphatzusätze können auch der Gesundheit schaden. Am Ende der Reise gibt es jedoch einen Hoffnungsschimmer: Die Autoren entdecken eine Pangasius-Biofarm, die von einem Deutschen betrieben wird. Die einzige Biofarm des Landes produziert natürlich etwas teurer. Catherine Zucco, die Fischexpertin des WWF, ist überzeugt, dass allein die Verbraucher die Zuchtbedingungen in Vietnam beeinflussen können. Nur wenn sie bereit sind, für einen “sauberen” Pangasius mehr zu bezahlen, werden die Züchter umdenken. Umso erstaunlicher ist, dass der WWF inzwischen den vietnamesisischen Pangasius von der sogenannten Rosten Liste genommen hat.
    Quelle:
    http://programm.ard.de/Programm/Sender?suche=Pangasius&list=search&sendung=287216323812628&list=search#top

  2. mam schreibt:

    jajaa, wen wundersts… ehrlichkeit ist in vietnam vielrorts nicht sehr gross geschrieben. ich hatte den eindruck, dass allzu viel versuchen, die anderen über den tisch zu ziehen. eigentlich kannst du nirgends sicher sein, dass du auch das erhältst, was dir hoch und heilig versichert wurde. ohne mit der wimper zu zucken wird gelogen, auch wenn der kunde mehrmals nachfragt. ist das seide? ja. 100 %! dann ist also dieser stoff aus 100 % seide? ja. dieser stoff hat also keinen anteil einer synthetischen faser? ja, 30%… wo sind da die 100 % silk geblieben? ja der antei der seide ist 100% aus seide…

  3. Laura schreibt:

    Ja, das kenne ich sehr gut. Ich war fast zwei Monate in Südeuropa unterwegs. Immer nur an den Stränden und in der Natur. Manchmal sind wir in irgendeine Stadt oder Dorf gegangen um einzukaufen oder in eine Bar. Nur irgendwann wird der schöne Sonnenuntergang, Lagerfeuer und das Meer Alltag. Man muss sich schon so einen Trip abwechslungsreich gestalten.

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